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Ihr wisst nicht was Schalmeien eigentlich ist? Wir erklären es Euch:

Schalmay, ciamarella, kalamaia (von kalamos. calamus = Halm – Rohr),
der Name kommt aus dem antiken Griechenland und aus Rom.

Die damals verwendeten Instrumente sind die Vorläufer unserer heutigen Rohrblasinstrumente. Seit dem Mittelalter ist die Schalmei bei den Hirten in ganz Europa verbreitet.

Sie wird als primitives Volksinstrument mit trichterförmiger Gestalt beschrieben. Mit einem platt gedrückten Halm wird sie zum Klingen gebracht.

Auf diesem Prinzip beruhen die heute verwendeten Spielinstrumente auch, allerdings haben sie sonst nichts mehr mit dem alten Instrument “Schalmei”gemeinsam.

Die Schalmei, auch Martin – Trompete (nach ihrem Erfinder der Firma Martin) benannt. Ursprünglich wurde dieses Instrument als Signalhorn verwendet.

Um 1930 erlangte dies eine große Beliebtheit in der Arbeiterbewegung. Im Osten Deutschlands war die Schalmei jahrelang eines der beliebtesten Instrumente, die bei Festlichkeiten bevorzugt wurde.

Die Schalmei gehört zu den Blechblasinstrumenten, hat aber im Gegensatz zu den meisten gebräuchlichen Blasinstrumenten erhebliche Unterschiede aufzuweisen.

Es gibt diatonische Instrumente (ohne Halbtöne – die Urform) und chromatische Schalmeien (mit Halbtönen). Der Ton wird bei Schalmeien durch Metallzungen erzeugt, welche immer einen gleichmäßigen Luftstrom benötigen. Daher ist es nicht möglich Dynamik zu spielen.

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